Le Concert des Parfums
Über die CD
Michel Godard (Serpent), Sébastien Marq (Blockflöte), Gavino Murgia (Gesang, Saxophon), Patrice Héral (Percussion), Gérard Marais (Gitarre)
Le concert des parfums ist ein Projekt des französischen Tuba- und Serpentspielers Michel Godard, zusammen mit renommierten Profis der aktuellen Jazz- sowie der Alte Musik-Szene.
Parfumiers und Musiker bedienen sich einer ähnlichen Sprache. Sie sprechen von Akkorden, Noten und Harmonien. Michel Godard und Ursula S. Yeo lassen einen Dialog zwischen Klang und Duft entstehen. Die Parfumiere entwickelte zunächst Duftakkorde, die von den Werken des Komponisten inspiriert sind. Während der Aufnahme der CD wurden ihre Parfums im Raum verteilt und gaben so den Musikern die Möglichkeit, mit ihren Improvisationen auf die Düfte direkt zu reagieren.
So entstand eine einzigartige Musik, die sich zwischen Jazz, freier Improvisation und Elementen von Renaissance- und Barockmusik bewegt. Der CD ist eine Duftprobe des originalen Parfums beigelegt!
Hier finden sie die Homepage der Parfumiere Ursula S. Yeo: www.schellenpfeffer-bade.de
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"vor allem bei den Improvisationen zeigen die Musiker, auf welch hohem Niveau und mit welcher unglaublichen Inspiration Musik entstehen kann, wenn man die Umgebung und die Sinne auf sich wirken lässt.
[...] Auch klangtechnisch ist Le Concert Des Parfums ein herausragendes Ereignis, wie man es von Produktionen aus dem Hause Carpe Diem gewohnt ist. Höchste Empfehlung!"
www.musikansich.de 11/2009
"In großer Ruhe hat Michel Godard mit fünf anderen Musikern und seinem hölzernen Blasinstrument Serpent im Kloster Noirlac eine tiefgründig gelassene Musik eingespielt, im Geiste eines frühen Stadiums der Musikgeschichte, in der das Verhältnis von Notation und Improvisation noch organisch und voller Spannung war.
Und weil auch Düfte mit Noten, Akkorden und einem Harmoniebegriff arbeiten, hat er mit der Parfumière Ursula S. Yeo ein synästhetisches Konzert-Konzept erdacht. Bei aller dynamischen und harmonischen Behutsamkeit der Einspielung fehlt jedes hohe Pathos, und die Düfte, die sich in eine Aufführung dieser Musik fügen, dürften vermutlich großes Wohlbehagen erzeugt haben."
H.L. / Frankfurter Rundschau 25.11.2009
"Im Mittelpunkt des neuesten Projekts steht der Serpent-Virtuose Michel Godard, der diesen "Bass-Zink" mit schlangenförmig gewunden Tubus, der seine Blütezeit in der französischen Sakralmusik des 17. Jahrhunderts hatte, schon vor etlichen Jahren in den Jazz eingeführt hat. In seinen Stücken auf dieser CD – und auch in denen der anderen Ensemble-Mitglieder – verbinden sich Elemente der Renaissancemusik mit Jazz und völlig freier Improvisation. Insgesamt ergibt sich ein geradezu unerhörter Klangzauber, der zudem noch einen synästhetischen Aspekt hat, denn die Musiker ließen sich einerseits von der uralten Abteil von Noirlac in Zentralfrankreich, wo die Aufnahme stattfand, andererseits von Duftkreationen der Parfümistin Ursula S. Yeo inspirieren. Ein getränktes Blatt Spezialpapier im Booklet vermittelt eine Duftprobe."
B. Morbach / RBB Kulturradio 31.12.2009
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