Dowland - A Game of Mirrors
 
 
 

Dowland - A Game of Mirrors

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Artikel-Nr.: CD-16302

David Chevallier: Dowland - A Game of Mirrors | CD, MP3 & FLAC

EAN: 4032324163020

 

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Info zur CD: "Dowland - A Game of Mirrors"

Anne Magouët – Sopran
David Chevallier – Gitarre, Theorbe
Bruno Helstroffer – Theorbe

“Dowland – A Game of Mirrors” ist ein faszinierendes Akustik-Album, das Jazz und englische Renaissance spielerisch-verträumt verbindet.
Der französische Jazzgitarrist David Chevallier entwickelte dieses Projekt ausgehend von den Liedern John Dowlands und erschuf dazu eigene und eigenwillige instrumentale Begleitungen und Improvisationen für Gitarre und Theorbe, die den altbekannten Songs einen neuen und ungehörten Klang und Ausdruck verleihen.

„[…] Von John Dowlands Songs ausgehend und inspiriert, schafft [David Chevallier] mit seinen Arrangements beinahe spielerisch eine Verbindung zwischen Renaissance und Jazz. Auch das ist Crossover, jedoch auf eine völlig andere Art als es L’Arpeggiata mit Purcell gehalten hat. David Chevallier geht viel radikaler vor, verändert den Klang völlig. Und doch sind die Kompositionen Dowlands noch immer vorhanden, deutlich erkennbar, in einer ungemein spannenden Klangwolke changierend.
Nun mag der Purist, aus durchaus nachzuvollziehender Haltung, mit dieser Interpretation wenig anzufangen wissen. Hat man jedoch eine gewisse Affinität zu beiden „Welten“, der des Jazz und der der Renaissancemusik, dann kann man nicht anders als beifällig nicken.  Dowland bleibt Dowland, die neue Klangwelt scheint mir mehr ein Rahmen, denn eine Übermalung zu sein. Kongenial nennt man das und das meint, dass das Werk Dowlands nicht verfälscht, die Haltung des Komponisten nicht missverstanden wird – eher das Gegenteil ist hier der Fall.
Es scheint gar als habe Dowland dies herausgefordert, genau dies gewollt. Drei Musiker, so inspiriert wie genial, musizieren atemberaubend spannend: Anne Magouet (Sopran), David Chevallier (Gitarre, Theorbe), Bruno Helstroffer (Theorbe). Das Experiment, so dies eines ist, ist auf jeden Fall gelungen. Ich für meinen Teil sehe diese Interpretation weit höher als nur experimentell an – der uralten Tradition der freien Improvisation folgend, haben hier die Ausführenden etwas ganz Besonderes geschaffen, welches geradezu Prämien und Ehrungen herausfordert.
Mehr Licht, rief Goethe. Ich jedoch rufe: Mehr von diesen neuen Klangerlebnissen!

(R. Strobel, Toccata 72/2014)

 

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